Häufige Fragen.
Kurze Antworten zu SMTPly MSP. Was hier fehlt, beantworten wir gern über den Support.
Was unterscheidet SMTPly MSP von SMTPly?
Die Fachlogik ist dieselbe: Geräte senden per SMTP, zugestellt wird per OAuth2 über Microsoft Graph. SMTPly ist eine Windows-Anwendung mit Oberfläche, Einmalkauf und Editionen für 1, 5 oder 25 Tenants. SMTPly MSP ist ein Dienst ohne eigene Oberfläche mit HTTP-API, läuft als Container oder nativ unter Linux und Windows, verwaltet genau einen Tenant je Node und wird je Node und Monat abonniert. Die Gegenüberstellung zeigt die Unterschiede im Überblick.
Kann ein Node mehrere Tenants bedienen?
Nein, mit Absicht nicht. Ein Node verwaltet genau einen Microsoft-365-Tenant. Für jeden weiteren Tenant starten Sie einen weiteren Node. Die Fleet-Web-UI zeigt alle Nodes in einer Sammelansicht und stellt neue Nodes bereit. So bleiben Tenants sauber getrennt, auch bei Konfiguration, Warteschlange und Protokoll.
Wo läuft SMTPly MSP?
Bei jedem Hoster oder lokal: als Container (Linux amd64 und arm64), nativ unter Linux oder als Windows-Dienst. Unter macOS läuft der Container mit einer Container-Laufzeit wie Docker Desktop. SMTPly MSP hängt von keinem Cloud-SDK und keinem Dienst eines bestimmten Anbieters ab. Der Zustand liegt in einem lokalen Volume.
Mein Hoster sperrt Port 25. Funktioniert das trotzdem?
Für die Zustellung ja: Der Node spricht ausgehend nur HTTPS (Port 443) mit Microsoft. Ein gesperrter ausgehender Port 25 stört deshalb nicht. Für die Annahme gilt, was die Firewall und die Port-Freigaben Ihres Hosters für eingehende Verbindungen auf 25, 587 und 465 erlauben. Das prüfen Sie am besten vorab beim jeweiligen Anbieter. Damit Freigabeliste, Sperrliste und Ratenbegrenzung greifen, muss die Quell-IP der Geräte beim Node ankommen.
Kann ich den Node direkt im Internet betreiben?
Ja, aber nur abgesichert. Ein Node, der nicht nur an der Rückschleife lauscht, verweigert den Start, solange die IP-Freigabe offen ist und SMTP AUTH nicht verlangt wird. Im Internet sind SMTP AUTH und TLS Pflicht. Altgeräte, die weder TLS noch AUTH können, gehören ins LAN oder hinter ein VPN.
Laufen meine Mails über Ihre Server?
Nein. Der Node läuft dort, wo Sie ihn betreiben, und stellt direkt an Microsoft Graph in Ihrem Tenant zu. Warteschlange, Tracker und Aktivierung liegen im Volume des Nodes. Warteschlange, personenbezogene Felder und gespeicherte Geheimnisse sind dort mit AES-GCM verschlüsselt, der Schlüssel kommt aus einem Secret und liegt nicht neben den Daten.
Sendet SMTPly MSP Telemetrie oder Nutzungsdaten?
Nein. Ausgehende Verbindungen gibt es nur zu Microsoft (Token und Graph), zum Lizenzdienst, zur abschaltbaren Versionsprüfung (sie überträgt keine Daten über Ihre Installation) und zu Zielen, die Sie selbst eintragen: Webhook, Syslog und Benachrichtigung per Mail. Jedes ausgehende Ziel steht im Betriebshandbuch.
Wie funktioniert die Lizenz, und gibt es eine Testphase?
SMTPly MSP wird je Node und Monat abonniert, ein Plan mit allen Funktionen, ohne Hardware-Bindung. Jeder Node hat eine Instanz-ID und wird an Ihrem Kundenkonto aktiviert. Die Testphase dauert 14 Tage mit allen Funktionen. Ist danach keine gültige Lizenz aktiv, pausiert der Versand: Geräte erhalten eine vorübergehende Ablehnung (SMTP 451) und versuchen es später erneut. Eine fehlende Lizenz löscht keine Daten und schwächt keine Sicherheitseinstellung ab.
Was kostet SMTPly MSP?
Der Preis je Node und Monat steht noch nicht fest. Er wird hier veröffentlicht, sobald er feststeht.
Welche Berechtigungen braucht SMTPly MSP in Microsoft 365?
Für den Versand braucht der Node eine App-Registrierung in Ihrem Tenant mit der Anwendungsberechtigung Mail.Send für Microsoft Graph und einem Client Secret.
Diese App-Registrierung kann SMTPly MSP selbst anlegen: Sie melden sich mit einem Administratorkonto an und stimmen der App „SMTPly MSP“ zu. Sie fragt delegiert Application.ReadWrite.All und AppRoleAssignment.ReadWrite.All an (dazu openid, profile und offline_access). Der Node legt damit die App „SMTPly Relay“ mit Secret und Mail.Send an und verwirft das Anmeldetoken danach. Das Secret verlässt den Node nie.
Andere Wege: eine eigene mandantenfähige App, die Anmeldung per Gerätecode oder eine App-Registrierung von Hand per Skript oder im Entra Admin Center. Einzelheiten stehen in der Anleitung zur Einrichtung.
Wozu dient die Seite msp.smtply.app/connect/?
Microsoft leitet nach der Anmeldung nur auf fest eingetragene Adressen zurück. Weil jede Fleet eine andere Adresse hat, landet die Anmeldung zuerst auf dieser statischen Seite. Sie zeigt die Adresse Ihrer Fleet an und leitet erst nach Ihrer Bestätigung dorthin weiter. Die Seite speichert nichts und stellt keine weiteren Anfragen. Den Anmeldecode löst Ihr Node ein, nicht diese Webseite. Fahren Sie dort nur fort, wenn Sie die Anmeldung gerade selbst gestartet haben.
Gibt es eine Oberfläche?
Ja, die Fleet-Web-UI im Browser. Sie ist ein Client der API wie die Kommandozeile smtplymsp, Terraform oder eigene Skripte und hat keine Sonderrechte. Alles, was die Oberfläche kann, geht auch über die API.
Was bedeutet „Alpha“?
SMTPly MSP ist in Entwicklung. Funktionen, API, Konfiguration und Lizenzbedingungen können sich noch ändern, und noch nicht alles ist fertig oder im Betrieb erprobt. Testen Sie gern und schicken Sie uns Rückmeldungen. Für den produktiven Einsatz auf einem Windows-Server gibt es SMTPly für Windows.